Kochen mit ätherischen Ölen
Mehr Aroma. Mehr Geschmack.
Ätherische Öle sind eine besondere Möglichkeit, Gerichte geschmacklich zu verfeinern. Schon kleinste Mengen können einem Rezept eine intensive und charakteristische Note verleihen, von frischer Zitrone über würzigen Basilikum bis hin zu warmer Zimtrinde.
Bei Oatoclock verwende ich ätherische Öle als Ergänzung zu frischen, möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln. Sie ersetzen dabei nicht grundsätzlich frische Kräuter, Gewürze oder Zitrusfrüchte, sondern eröffnen eine weitere Möglichkeit, den charakteristischen Geschmack verschiedener Pflanzen gezielt in der Küche einzusetzen und den Gerichten dadurch einen besonderen Kick zu verleihen.
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Ölfläschchen mit frischem Basilikum, Tomaten und Knoblauch
Natürlicher Geschmack
Intensive pflanzliche Aromen – schon in kleinsten Mengen.
Einfach zu dosieren
Vielseitig einsetzbar und für jede Küche geeignet.
Vielseitig kombinierbar
Ideal zu frischen Zutaten, Kräutern und Gewürzen.
Bewusst geniessen
Als Ergänzung zu einer frischen, ausgewogenen Ernährung.
Was sind ätherische Öle?
Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenextrakte, die je nach Öl aus verschiedenen Pflanzenteilen wie Blättern, Blüten, Schalen, Wurzeln oder Samen gewonnen werden. Sie enthalten flüchtige aromatische Verbindungen, die den charakteristischen Duft und Geschmack der jeweiligen Pflanze mitprägen.
Aufgrund ihrer hohen Konzentration reichen beim Kochen meist bereits sehr kleine Mengen aus.
Warum ätherische Öle in der Küche?
Von Basilikum in einer mediterranen Sauce über Lemon in einem Dressing bis hin zu Wild Orange in einem Dessert lassen sich ätherische Öle vielseitig in herzhaften und süssen Gerichten einsetzen. Ich verwende sie gerne, weil sie geschmacksintensiv, einfach zu dosieren und jederzeit griffbereit sind.
Besonders praktisch finde ich sie, wenn frische Kräuter oder bestimmte Zutaten gerade keine Saison haben oder ich ein Gewürz nicht zu Hause habe. Statt noch einmal einkaufen zu gehen, kann ich auf das passende Öl zurückgreifen, das bereits in meiner Küche steht. Gleichzeitig lassen sich ätherische Öle wunderbar mit frischen Kräutern, Gewürzen und anderen Lebensmitteln kombinieren. Sie müssen frische Zutaten also nicht ersetzen, sondern sind für mich eine zusätzliche Möglichkeit, Gerichten den gewünschten Geschmack zu verleihen.
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Meine dōTERRA Öle auf einem Tablett
Welche ätherischen Öle verwende ich?
In meinen Oatoclock Rezepten verwende ich ausschliesslich ätherische Öle von dōTERRA. Warum ich mich für diese Öle entschieden habe und worauf ich bei der Auswahl achte, findest du hier.
Wichtig
Ätherische Öle sind sehr konzentriert. Halte dich immer an die Mengenangabe im jeweiligen Oatoclock Rezept und an die Anwendungshinweise des Herstellers.
So verwendet ihr ätherische Öle beim Kochen
Ätherische Öle unterscheiden sich deutlich in ihrer Geschmacksintensität. Während bei besonders intensiven Ölen bereits eine winzige Menge ausreichen kann, können andere tropfenweise verwendet werden.
Halte dich deshalb immer an die Mengenangabe im jeweiligen Oatoclock Rezept und an die Anwendungshinweise des Herstellers.
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Zahnstocher neben geöffnetem Ölfläschchen
1Zahnstocher-Methode
Für besonders intensive Öle und kleinste Mengen
Tauche die Spitze eines Zahnstochers kurz in das ätherische Öl und rühre damit durch die Zutaten. So kannst du mit einer sehr kleinen Menge beginnen und dich langsam an die gewünschte Geschmacksintensität herantasten.
Typisch für: besonders intensive Kräuter- und Gewürzöle wie Oregano, Thyme oder Cinnamon Bark.
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Kleines 1-ml-Fläschchen mit Tropfeinsatz
2Feindosier-Methode
Die praktische Alternative für besonders intensive Öle
Wenn du intensive Öle häufiger beim Kochen verwendest, ist die Feindosier-Methode eine praktische Alternative zur Zahnstocher-Methode. Dafür fülle ich das Öl in ein kleines 1-ml-Fläschchen mit einem feineren Tropfeinsatz. So kannst du kleinere Mengen direkt dosieren und musst nicht jedes Mal einen Zahnstocher verwenden.
Zu den 1-ml-Fläschchen, die ich verwende → (Link folgt)
Typisch für: Oregano, Thyme, Cinnamon Bark und andere besonders intensive Öle.
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Ein einzelner Tropfen fällt aus dem Fläschchen in eine Sauce oder ein Dressing
3Tropfenweise dosieren
Für Öle, die geschmacklich einen ganzen Tropfen vertragen
Weniger intensive ätherische Öle können direkt tropfenweise dosiert werden. Ein Tropfen reicht dabei oft aus, um dem Gericht eine deutliche geschmackliche Note zu verleihen.
Typisch für: Basilikum, Lemon, Lime, Wild Orange und andere milder einsetzbare Öle – immer abhängig vom Rezept.
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Öl wird in eine Rührschüssel mit Teig gegeben
4Mehrere Tropfen & Backen
Für sehr milde Öle oder die Zubereitung mit Hitze
Bei sehr milden Ölen können auch mehrere Tropfen verwendet werden. Das gilt ebenfalls für Backwaren und Ofengerichte, bei denen das Öl bereits vor dem Erhitzen hinzugegeben wird und sich nicht erst am Ende ergänzen lässt.
Durch Hitze können Aromen etwas an Intensität verlieren.
Wie viel Öl brauche ich?
Orientiert euch immer am Rezept und an eurem persönlichen Geschmack.
Gut zu wissen: Ätherische Öle & Hitze
Ätherische Öle enthalten flüchtige aromatische Verbindungen. Durch längeres Erhitzen können sie an Geschmacksintensität verlieren. Gib sie deshalb nach Möglichkeit erst gegen Ende der Garzeit hinzu.
Bei Rezepten, bei denen das nicht möglich ist, beispielsweise beim Backen, werden die Öle bereits während der Zubereitung hinzugegeben. Die Mengenangaben meiner Rezepte berücksichtigen die jeweilige Zubereitungsart.
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Basilikumöl neben einem Teller Pasta
Welches Öl passt zu welchem Gericht?
Zitrusöle, Kräuteröle und Gewürzöle unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch darin, zu welchen Lebensmitteln und Gerichten sie besonders gut passen.
Im Oatoclock Öl-Lexikon findest du alle ätherischen Öle, die ich in meinen Rezepten verwende, mit Informationen zu Geschmack, passenden Lebensmitteln, Verwendung und möglichen Alternativen.
