
Ein Lebensmittel steht bei mir mittlerweile praktisch jeden Tag auf dem Essensplan: Haferflocken. Egal ob als Porridge, Overnight Oats, in Pancakes oder in Granola mit Joghurt gemixt: Haferflocken gehen immer! Ein positiver Nebeneffekt: diese kleinen Dinger sind auch richtig gesund und halten dich lange satt.
Vor allem im Winter bereite ich beinahe jeden Tag ein wärmendes Porridge zu, welches dann mit Früchten oder Nüssen ergänzt wird, um für einen sättigenden und gesunden Start in den Tag zu sorgen.
Meine Liebe zu Porridge war allerdings nicht immer so gross.
Als mir meine Mama das erste Mal etwas über Porridge erzählte, dachte ich, es handle sich lediglich um einen Brei aus Haferflocken ohne viel Geschmack. Wirkliche Begeisterung hat das in mir nicht ausgelöst.
Als wir dann kurz darauf in London waren, gab sie mir einen Löffel ihres Porridges zum Probieren. Naja, was soll ich sagen. Es war ok… mehr allerdings auch nicht.
Aus diesem Grund konnte ich den Trend Porridge zum Frühstück zu essen jahrelang nicht wirklich nachvollziehen, bis ich mich eines Tages dazu entschloss, mich doch an das neue Trendgericht zu wagen. Also habe ich eine Pfanne, sowie Haferflocken, eine Prise Salz, etwas Milch und Wasser genommen und das Experiment gestartet. Natürlich habe ich den Haferbrei mit einer ordentlichen Portion Zimt versetzt und mit frischen Früchten garniert. Zu meiner Verwunderung musste ich feststellen, dass das selbstgemachte Porridge richtig gut schmeckte, schnell gemacht war und unglaublich lange satt machte.
Von diesem Tag an gehört ein Porridge bei uns zu Hause beinahe zur täglichen Routine dazu. Durch das Hinzufügen von frischen Früchten, Kakaonibs, Kokosraspeln oder Nüssen kann man den Geschmack nach Belieben variieren und ständig neue Geschmacksrichtungen zaubern.
Der Ursprung des Porridges
Früher als Mahlzeit für alte Leute bekannt – heute ein Trendgericht, welches nicht mehr wegzudenken ist. Immer mehr Menschen greifen zu dem gesunden Brei aus Haferflocken. Doch woher kommt das Trendgericht?
Seinen Ursprung fand Porridge in Schottland. Dort war der Haferbrei vor allem bei den Arbeiterfamilien, den «armen Leuten» beliebt, da er günstig war, trotzdem lange satt machte und wichtige Nährstoffe für die körperlich anstrengende Arbeit lieferte. Damals wurde das Gericht nicht nur zum Frühstück verzehrt, sondern auch zum Mittag- wie auch zum Abendessen.
Heute wird Porridge gerne zum Frühstück serviert, verfeinert mit Gewürzen und getoppt mit frischen Früchten, Nüssen sowie Kakaonibs. Eine Mahlzeit, die lange sättigt und angenehm bekömmlich ist.
Dank komplexer Kohlenhydrate, Ballast- und Mineralstoffen sowie pflanzlichem Eiweiss und zahlreichen Vitaminen ist das Porridge eine richtige Nährstoffbombe.
Oder anders ausgedrückt – ein Energiespeicher, der für einen perfekten Start in einen aktiven Tag sorgt.
Das einzig wahre Grundrezept für ein cremiges Porridge
Bei diesem Porridge Rezept handelt es sich um ein typisches Basisrezept. Der klassische Frühstücksbrei ist schnell zubereitet, schmeckt lecker und ist gesund. Ihr könnt den Brei nach Belieben mit Gewürzen, Früchten oder anderen Toppings eurer Wahl ergänzen und so eure Lieblingsbowl kreieren.
Porridge Grundrezept – zeitloser Klassiker für jeden Tag
- Vorbereitung2 Min.
- Kochzeit15 Min.
- Gesamt17 Min.
- Kalorien235kcal
- Kohlenhydrate35gdavon Zucker 6 g
- Eiweiss10g
- Fett5gdavon gesättigte Fettsäuren 3 g
- Ballaststoffe5g
pro Portion
Zutaten
- 50 gr Haferflocken
- 300 ml Wasser
- 100 ml Milch oder Pflanzenmilch nach Wahl
- 1 Prise Salz
- 1 Tropfen Vanilleöl oder 1/2 TL Vanillepulver (www.magiederoele.ch)
Zubereitung
- Wasser und Milch in den Topf geben und erhitzen.
- Die Haferflocken, die Vanille und 1 Prise Salzbeifügen und bei kleiner bis mittlerer Hitze (Stufe 4 von 9) unter gelegentlichem Rühren zu einer breiigen Konsistenz kochen.
- Kurz vor Ende kann das Grundrezept nach Belieben mit z.B. Zimt oder Kakao verfeinert werden (Siehe Notizen).
- Das fertige Porridge in eine Schüssel füllen und mit frischen Früchten oder Nüssen dekorieren (siehe Notizen)
Notizen
Das Porridge kann mit frischen Früchten, Kakaonibs, Kokosraspeln oder Nüssen dekoriert werden.
Die Geschmacksrichtung kann nach Lust und Laune variiert werden. Verfeinert euer tägliches Kraftpaket mit:
- Kakaopulver
- Heidelbeerpulver
- Zimtöl (alternativ 1 TL Zimt) à Zahnstochermethode
- Für ein proteinreiches Frühstück mit Proteinpulver z.B. Vanille oder Schokolade
- Orangenöl (alternativ Abrieb einer Orangenschale à 1 Tropfen
- Kokos: Kokosmilch anstatt Milch oder Milchalternative
Kochen mit ätherischen Ölen
In diesem Rezept:VanilleölWild Orange Öl
Wie du ätherische Öle dosierst (Zahnstocher-Methode!), wann du sie beigibst und worauf du achten solltest, liest du im Guide.
Habt ihr das Rezept nachgemacht? Taggt @oatoclock_blog auf Instagram, damit wir das Ergebnis sehen können.




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