
Auf der Suche nach einer schnellen Vorspeise, die auch optisch etwas hermacht?
Dann geht es euch genauso wie mir und meiner Mama an Silvester. Da wir mit den ganzen Vorbereitungen für das Fest so beschäftigt waren, dachten wir uns, dass die Vorspeise dafür etwas einfacher ausfallen sollte. Trotzdem durften der Geschmack und auch die Optik nicht darunter leiden.
Beim Durchstöbern des Kühlschranks stiessen wir auf 2 Packungen gegarte Rote Beete, etwas Rucola und Parmesan. Meiner Mama kam dann die Idee, mit diesen wenigen Zutaten ein aromatisches Randen Carpaccio zu kreieren. Und tatsächlich. Die Vorspeise, obwohl sie so einfach und schnell gemacht war, kam bei unseren Gästen unglaublich gut an. Manchmal sind die einfachsten Rezepte einfach die Besten.
Seit diesem Tag bereite ich diesen schnellen Salat auch gerne als kleinen Nachmittagssnack oder Beilage zum Abendessen zu. Auch wenn wir Gäste einladen, steht das Randencarpaccio regelmässig auf der Speisekarte.
Mich fasziniert es immer wieder, wie aus all den einfachen und wenigen Zutaten eine solche geschmackvolle Kombination entstehen kann und die Geschmacksknospen dadurch regelrecht verwöhnt werden.
Wer hat’s wieder einmal erfunden? Richtig: die Italiener.
Die Idee Lebensmittel hauchdünn zu schneiden, diese mit einem Dressing zu marinieren und auf einem grossen Teller schön anzurichten, ist nicht neu. Erfunden wurde diese Technik in Italien. Der italienische Klassiker besteht allerdings aus rohem Rinderfilet, welches hauchdünn geschnitten und oft mit Rucola sowie Parmesan serviert wird.
Heutzutage wird der Begriff Carpaccio für eine Zubereitungsart von Gerichten verwendet, die hauchdünn geschnitten oder gehobelt werden. Denkbar sind hier Fisch, andere Fleischsorten oder auch Gemüse und Früchte, die anschliessend mariniert werden.
In diesem Rezept hobeln wir bereits gegarte Randen hauchdünn, legen sie leicht überlappend auf einen Teller, geben ein Dressing aus Olivenöl und Crema di Aceto Balsamico drüber, noch etwas Rucola und gehobelten Parmesan – fertig ist die schnelle und einfache Vorspeise, die sich auch als kleine Mahlzeit zwischendurch bestens eignet.
Randen Carpaccio
- Vorbereitung5 Min.
- Kochzeit5 Min.
- Gesamt10 Min.
- Kalorien190kcal
- Kohlenhydrate15gdavon Zucker 11 g
- Eiweiss7g
- Fett11gdavon gesättigte Fettsäuren 3 g
- Ballaststoffe4g
pro Portion
Zutaten
- 500 gr Randen (geschält und gekocht)
- 100 gr Rucola
- 50 gr Parmesan (frisch gehobelt)
- Salz und Pfeffer
- Olivenöl
- Crema di Balsamico
Zubereitung
- Randen unter fliessendem Wasser abspülen und trocken tupfen. Anschliessend mit dem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden.
- Die dünnen Randenscheiben auf 4 Tellern gleichmässig in einem Kreis anordnen, dabei sollten sich die Scheiben etwas überlappen und den gesamten Boden des Tellers bedecken.
- Olivenöl darüber träufeln, mit Salz und Pfeffer würzen.
- Rucola in die Mitte der Randen geben und zu einem Häufchen auftürmen.
- Parmesan fein hobeln und über den Rucola geben.
- Zum Schluss mit Crema di Balsamico verzieren und servieren.
Kochen mit ätherischen Ölen
Wie du ätherische Öle dosierst (Zahnstocher-Methode!), wann du sie beigibst und worauf du achten solltest, liest du im Guide.
Habt ihr das Rezept nachgemacht? Taggt @oatoclock_blog auf Instagram, damit wir das Ergebnis sehen können.




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