Thai-Gemüse-Curry

Nahaufnahme: Thai-Gemüse-Curry mit Brokkoli, Rüebli und Kokosmilch

Heute habe ich ein ganz besonderes Gericht für euch, nämlich eines meiner absoluten Lieblingsrezepte in puncto Comfort Food: ein leckeres Gemüse-Thai-Curry. Wer kann einem cremigen Thai-Curry schon widerstehen? Also ich bestimmt nicht. Und mit einer extra grossen Portion Gemüse ist dieses Gericht auch richtig gesund und bekömmlich. Müsste ich dieses Rezept in drei Wörtern beschreiben, so würde ich folgende wählen: Leicht und dennoch raffiniert und unglaublich geschmackvoll. Ein Rezept, welches sicherlich auch auf eurer Favoritenliste landet.

Thai-Gemüse-Curry mit Brokkoli in einer schwarzen Schale, dahinter eine Schale Reis

Das Besondere an einem Curry ist ja bekanntlich die Mischung verschiedenster Gewürze. Oft werden dafür Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel, Kardamom, Koriander, Chili oder Pfeffer verwendet. Aber auch andere Gewürze wie Zimt, Nelken, Senfkörner oder Schwarzkümmel finden sich oft in Currys wieder. 

Tatsächlich ist es so, dass das Rezept und die Auswahl der Gewürze je nach Herkunft bzw. Region unterschiedlich sind. Auch die Zubereitung der Sauce unterscheidet sich je nach Region voneinander. Grundsätzlich versteht man unter einem Curry ein Gericht mit einer sämigen Sauce und vielen Gewürzen, welche mit Gemüse, Fisch oder Fleisch ergänzt wird. 


Das Tolle an diesem Gemüse-Curry: Man kann das Gemüse nach Belieben austauschen oder all seine Gemüsereste aufbrauchen. So hat man immer einen neuen Geschmack und das Essen wird definitiv nie langweilig. Oft verwende ich Karotten, Paprika, Zucchini, Brokkoli sowie Champignons und Auberginen. Aber auch Spinat, Fenchel oder Blumenkohl machen sich hervorragend in der cremigen Sauce.

Für die Curry-Sauce verwende ich eine rote Thai-Curry-Gewürzpaste sowie Kokosmilch aus der Dose. Wichtig ist, dass ihr die Dose mit der Kokosmilch vor dem Gebrauch nicht schüttelt. Wenn ihr die Dose öffnet, werdet ihr feststellen, dass sich eine feste Schicht auf der Oberfläche gebildet hat. Und genau diese wollen wir in einem ersten Schritt verwenden. Schöpft die feste Masse also vorsichtig ab und gebt diese in die Pfanne. Das restliche Kokoswasser lasst ihr bis zu einem späteren Zeitpunkt in der Dose. Zu der Kokoscreme gebe ich dann meine Gewürzpaste sowie etwas gemahlenes Currypulver. Durch die Hitze wird sich die Kokoscreme auflösen und die Sauce wird schlussendlich schön cremig. 

In dieser Kokos-Curry-Creme brate ich zuerst meine Zwiebeln und den Knoblauch an und gebe anschliessend das restliche Gemüse dazu. Sobald alles Gemüse mit der Creme überzogen ist, füge ich das restliche Kokoswasser aus der Dose hinzu und gebe bei Bedarf noch etwas zusätzliches Wasser hinein, damit das Gemüse schön in der Sauce köcheln kann. 

Nahaufnahme: Thai-Gemüse-Curry mit Brokkoli, Rüebli und Kokosmilch

Kurz vor dem Servieren greife ich dann zu meiner absoluten Geheimwaffe in der Küche, wenn ich asiatische Gerichte zubereite: meinem ätherischen Zitronengrasöl. Wie oft habe ich mich früher genervt oder gestresst, weil ich ein Curry zubereiten wollte und mir das Zitronengras gefehlt hatte. Falls ich es dann noch in den Supermarkt geschafft habe, war die Auswahl an frischem Zitronengras meist sehr bescheiden oder ich musste gleich einen ganzen Bund kaufen, obwohl ich doch nur einen Stängel benötigte …. Echt mühsam. Zum Glück habe ich dieses kleine Problem nun nicht mehr. Dank des Zitronengrasöls kann ich inzwischen jederzeit ein Curry zubereiten und habe immer frisches Zitronengras zur Hand. Denn das Aroma dieses Gewürzes gehört für mich einfach in ein gutes Thai-Curry. Ich kann euch nur empfehlen, euch ebenfalls ein solches Gewürzöl zuzulegen und eure eigene Geheimwaffe für die Küche zu Hause zu haben. 

Jetzt nur noch etwas Sojasauce dazu geben und fertig ist das leckere, cremige Gemüse-Curry, welches in 30 Minuten auf dem Tisch steht. 

Dazu serviere ich am liebsten Basmatireis, denn der ist in meinen Augen die perfekte Beilage für das Gemüse-Curry. Alternativ könnt ihr auch frisches Naan-Brot dazu reichen. Frisch gepresster Limettensaft sowie gehackter Koriander dürfen bei mir ebenfalls nicht fehlen, um dem Gericht viel Frische zu verleihen. Solltet ihr zur Gruppe „Anti-Koriander“ gehören, lasst ihr diesen einfach weg. 

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Thai-Gemüse-Curry

  • Vorbereitung15 Min.
  • Kochzeit25 Min.
  • Gesamt40 Min.
  • Kalorien780kcal
  • Kohlenhydrate85gdavon Zucker 9 g
  • Eiweiss14g
  • Fett41gdavon gesättigte Fettsäuren 35 g
  • Ballaststoffe8g

pro Portion

KategorieMittag- / AbendessenGerichtCurryLandThailandÖlLemongrassöl

Portionen:4

Zutaten

  • 4 Karotten
  • 1 Paprika (rot)
  • 2 kleine Zucchini
  • 2 kleine Brokkoliköpfe
  • 5 Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-4 EL Currypaste (rot)
  • 2 Dosen Kokosmilch (à 400 ml)
  • 1 Limette
  • 1 Tropfen Lemongrassöl (oder 1 Stange Zitronengras)
  • 2-4 EL Sojasauce
  • frischer Koriander
  • 400 gr Basmatireis

Zubereitung

  1. Das Gemüse schälen bzw. waschen, rüsten und in Stücke schneiden.
  2. Von der Kokosmilch die Creme abschöpfen und mit der Currypaste im Wok oder einer Bratpfanne verrühren. Kurz einköcheln bis sich kleine ölige Bläschen bilden.
  3. Parallel den Reis gut waschen und nach Angaben auf der Packung kochen.
  4. Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch in die Currysauce geben. Kurz anbraten bzw. köcheln lassen.
  5. Danach das restliche Gemüse (mit Ausnahme von Brokkoli und Champignons) in den Wok geben und in der cremigen Currysauce kurz unter Rühren anbraten. Falls ihr statt ätherischem Öl Zitronengras nehmt, dieses nun der Sauce beifügen. Dann die restliche Kokosmilch hinzugeben und kurz aufkochen. Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme ein paar Minuten köcheln, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz erreicht hat (manche mögen das Gemüse knackig, andere bevorzugen es weich gekocht). Ca. 10 Min. vor Ende der Garzeit den Brokkoli und die Champignons beifügen, damit sie nicht zu weich werden. Mit etwas Limettensaft, der Sojasauce und 1 Tropfen Lemongrassöl abschmecken und nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Den Reis mit dem fertigen Curry auf den Tellern anrichten. Nach Belieben mit Koriander garnieren und servieren. Guten Appetit!

Notizen

Das Gemüse kann je nach Saison und Vorlieben ausgetauscht werden. Werdet ruhig kreativ und lasst euch von den saisonalen Gemüsen inspirieren.

 

Achtung bei der Schärfe: Die fertigen Pasten unterscheiden sich teilweise sehr im Schärfegrad. Es kann sein, dass bereits 1 EL Currypaste ausreichend ist, wenn ihr die Schärfe nicht mögt oder nicht so gut vertragt.

 

Kochen mit ätherischen Ölen

In diesem Rezept:Lemongrassöl

Wie du ätherische Öle dosierst (Zahnstocher-Methode!), wann du sie beigibst und worauf du achten solltest, liest du im Guide.

Habt ihr das Rezept nachgemacht? Taggt @oatoclock_blog auf Instagram, damit wir das Ergebnis sehen können.

1 Kommentar zu „Thai-Gemüse-Curry“

  1. Tolles Feierabend-Rezept! Ich habe noch Poulet dazu gebraten und etwas mehr Currypaste genommen, sehr fein.

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