Morgen ist Muttertag!
Wer noch auf der Suche nach einem leckeren Frühstück ist, um die Mama mit einem leckeren, ausgefallen, selbstgemachten Frühstück zu überraschen, für den habe ich die Lösung: Ein Dutch Baby – eine super einfache und richtig leckere Variante des klassischen Pfannkuchens. Im Gegensatz zum altbekannten Klassiker wird der Dutch Baby jedoch im Ofen gebacken und nicht einzeln in der Pfanne ausgebacken. Das erspart Zeit und Nerven! Egal ob als Frühstück oder als Dessert: mit einem Dutch Baby macht ihr garantiert nichts falsch.
Anders, als der Name vermuten lässt, kommt dieses Gericht nicht aus den Niederlanden, sondern aus den USA. Da das Rezept eng mit dem deutschen Pfannkuchen verwandt ist, ist der Dutch Baby auch unter dem Namen German Pancake bekannt.
Erfunden wurde er in einem Restaurant in Seattle, wo die Tochter des Besitzers aus Versehen «dutch» anstatt «Deutsch» verstanden hat. Seither ist der diese Pfannkuchenart unter dem Namen Dutch Baby bekannt.
Bis heute ist er in den USA ein beliebtes Frühstück und daher auf vielen Speisekarten zu finden. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass dieser Pfannkuchen einfach himmlisch schmeckt. Durch das Backen im Ofen wird er schön goldbraun und die Ränder biegen sich gegen Ende der Backzeit nach oben. Dadurch bekommt der Dutch Baby seine typische Erkennungsform, was ihn von den klassischen Pfannkuchen, Pancakes und Crêpes unterscheidet.
Um dieses Meisterwerk zu zaubern, braucht ihr nur wenige Zutaten. Der Teig besteht lediglich aus Mehl, Eier, Salz, Vanille, Zucker und Milch. Die wenigen Zutaten werden in einer Schüssel verrührt, bis ein glatter, flüssiger Teig entsteht.
Nun kommt der Trick, der eueren Dutch Baby zum Erfolg bringen wird: Die Auflaufform wird beim Vorheizen des Ofens in den Ofen gestellt, sodass diese schön heiss wird. Dann nur etwas Butter in die Form geben, den Teig hinzugiessen und die ganze restliche Arbeit übernimmt euer Ofen. Nach 15 Min. ist euer perfektes Frühstück fertig und bereit zum Verzehr.
Mit frischen Beeren, etwas Joghurt und knackigen Nüssen serviert, habt ihr das perfekte Muttertagsfrühstück für einen gemütlichen gemeinsamen Start in den Tag.
Wer möchte, kann den Dutch Baby aka „Ofenpfannkuchen“ auch herzhaft servieren. Dazu passen Räucherlachs, Schmand, diverses Gemüse oder ein Pilzragout hervorragend. Auch Rührei und Speck sind eine beliebte Variante zum Frühstück.
Wenn ihr den Dutch Baby zubereitet, zögert nicht, das Rezept unten zu bewerten und @oatoclock_blog auf Instagram zu markieren, damit wir eure schönen Kreationen sehen können!

Kochutensilien
- 1 Auflaufform
- 1 Rührschüssel
- 1 Handrührgerät oder Küchenmaschine
Zutaten
- 2 TL Butter
- 20 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 1 Pck. Vanillezucker
- 85 g Mehl
- 125 ml Milch
Ätherische Öle
- Madagascar Vanilla
Anleitungen
- Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei die Auflaufform während des Vorheizens in den Ofen stellen.
- Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz sowie die Eier in eine Schüssel geben und schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit der Milch zur Eier-Mischung hinzufügen. Alles verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Um das Vanillearoma zu verstärken, 3 Tropfen Madagascar Vanilla hinzugeben.
- Sobald der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat, die Auflaufform vorsichtig mit zwei Topflappen aus dem Ofen holen, die Butter darin verteilen und schmelzen lassen, bis der Boden damit bedeckt ist.
- Den Teig in die Form giessen und anschliessend im Ofen für ca. 15 Min. goldbraun backen.
- Der Dutch Baby schmeckt am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Daher direkt mit dem Topping eurer Wahl servieren
Notizen
Joghurt, Früchte, Nüsse, Kakaonibs, Schokolade, Eiscreme, Schlagrahm, Apfelmus, usw. Herzhafte Toppings
gebratene Pilze, diverses Gemüse, Rührei, Speck, Kräuter, Mozzarella, usw. Change the flavour
Wem das klassische Vanillearoma zu langweilig ist, kann gerne 2 Tropfen Wild Orange oder Lemon zum Teig hinzufügen, um dem Dutch Baby eine erfrischende Note zu verleihen. Kochen mit ätherischen Ölen
Beim Kochen mit ätherischen Ölen solltet ihr euch immer an die Mengenangaben in den Rezepten halten, um das geschmacklich optimale Ergebnis zu erhalten. Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Stoffe der Pflanze. Mit einem einzigen Tropfen eines ätherischen Öls kann ein Gericht an Komplexität und Genuss zunehmen. Gewisse Öle sind dabei besonders geschmacks- und wirkungsintensiv. Um nichts zu überwürzen, tunkt ihr einfach einen Zahnstocher in das Öl und rührt diesen dann in die Zutaten. Bitte beachtet auch, dass die Wirkkraft der Essenzen ab 60 Grad abnimmt, weshalb die Öle nach Möglichkeit am Ende der Zubereitung hinzugefügt werden sollten. Ist dies jedoch nicht möglich, z.B. beim Backen, dann verwendet einfach ein paar Tropfen des Öls.


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