Nasi Goreng

Habt ihr Nasi Goreng schon mal selbstgemacht? Wenn nicht, dann müsst ihr dies unbedingt tun. Ein einfaches Rezept aus Reis, diversem Gemüse und etwas Hähnchenfleisch. Eins kann ich vorweg schon einmal sagen: die selbstgemachte Version schmeckt garantiert besser, als die TK-Version aus dem Supermarkt.

Nasi Goreng ist eines der Nationalgerichte von Indonesien. Es gibt unzählige Variante. Eigentlich handelt es sich bei diesem Rezept um ein typsisches Reste essen, bei dem alles verwertet wird, was man noch so im Kühlschrank finden kann. Die Basis dieses Gerichts bildet dabei der Reis (Nasi), welcher in einer Wokpfanne gebraten (goreng) wird. Daher auch der Name.

Doch auch Frisch gekocht ist es eine wahre Genussreise in das ferne Land. Dann empfehle ich euch nach Möglichkeit den Reis etwas früher zu kochen und kurz etwas abkühlen zu lassen, bevor er gebraten wird.

Ich persönlich mag dieses Gericht am liebsten mit saftigen Pouletwürfel und einer Menge an knackigen Gemüsen. Als Gewürze verwende ich eine Sauce aus Tomatenmark, Sojasauce, etwas Wasser und eine Geheimzutat aus meiner Küche: Zitronengrasöl. Ihr wisst ja, dass ich ein absoluter Fan von ätherischen Ölen bin und diese oft zum Kochen verwende. Gerade in Rezepten wie diesen bin ich jedes Mal aufs Neue davon begeistert.

Der grosse Vorteil vom Zitronengrasöl: ich kann mich zu jederzeit dazu entschliessen asiatisch zu kochen, muss vorher nicht noch in den Supermarkt rennen, wo ich immer mehrere Zitronengrasstängel kaufen muss und diese leider oftmals nicht wirklich viel Geschmack haben oder gar nicht erst frisch sind. Mit dem ätherischen Öl reicht mir bereits ein Tropfen, um ein unglaubliches typisches asiatisches Aroma zu kreieren. So einfach, praktisch und unkompliziert. Hammer!

Aus genau diesem Grund kann ich nie mehr auf diese Zutat in meiner Küche verzichten.

Übrigens kann das Fleisch für eine vegetarische Variante ganz einfach weggelassen werden.

Nun wünsche ich euch viel Spass beim Ausprobieren, dieses super einfache, leckere, würzige Rezept.

Nasi Goreng

Typischerweise ein Resteessen aus Indonesien, welches oft mit Reis vom Vortag und weiteren Resten aus dem Kühlschrank zubereitet wird. Einfach, schnell und perfekt für die ganze Familie.
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten
Gericht: Hauptgericht
Küche: Asiatisch, Indonesisch
Keyword: Gemüse, Indonesisch, Nasi Goreng, reis
Servings: 4 Portionen
Author: oatoclock

Kochutensilien

  • 1 Wok oder grosse Bratpfanne
  • 1 Rüstbrett
  • 1 Rüstmesser

Zutaten

  • 400 gr Basmatireis
  • 450 gr Poulet gewürfelt
  • 1 EL Sesamöl oder Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 4 Karotten feine Streifen
  • 1 rote Peperoni feine Würfel
  • 1 Zucchini feine Streifen
  • 1 Tropfen Lemongrassöl oder 1 Stängel Zitronengras
  • 1 Tropfen Thaiöl optional
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Tomatenmark

Anleitungen

  • Den Reis im Sieb unter fliessendem kaltem Wasser so lange spülen, bis dieser klar ist, gut abtropfen lassen. Den Reis dann nach Packungsangabe zubereiten. Den fertig gekochten Reis mit einer Gabel lockern und auskühlen lassen.
  • Öl beziehungsweise Butter im Wok erhitzen, Poulet darin rührbraten, bis es durch ist und zugedeckt zur Seite stellen.
  • Knoblauch und Zwiebeln fein hacken, restliches Gemüse rüsten und klein schneiden. Öl bzw. Butter im Wok erhitzen, und darin Knoblauch, Zwiebeln und alles Gemüse ca. 5 Min. rührbraten. Wer gerne frisches Zitronengras verwenden möchte, der gibt nun auch den leicht zerdrückten Stängeldazu, damit sich das Aroma entfalten kann.
  • Danach den Reis beigeben und ca. weitere 5 Min. mitrührbraten.
  • In einer kleinen Schüssel Sojasauce, Tomatenmark und etwas Wasser verrühren. Falls ihr mit den Ölen kocht, diese in die Mischung geben und gemeinsam mit dem Poulet unter den Gemüsereis geben.
  • Alles kurz vermischen und heiss werden lassen und anschliessend sofort servieren.

Notizen

  • Das Gemüse kann je nach Saison und Vorlieben ausgetauscht werden. Werdet ruhig kreativ und lasst euch von den saisonalen Gemüsen inspirieren.
 
Kochen mit ätherischen Ölen: Indem ihr eure Speisen und Getränke mit ätherischen Ölen würzt bzw. verfeinert, profitiert ihr nicht nur von einer unglaublichen Geschmacksexplosion, sondern könnt auch gleichzeitig auch die gesundheitliche Wirkung zu nutzen machen, welche die Öle mit sich bringen. Da ätherische Öle jedoch 50-70% stärker sind, als die eigentliche Pflanze, ist es von Vorteil, mit der Zahnstochermethode zu arbeiten und immer nur kleine Mengen Öl zu verwenden, um sich langsam an den gewünschten Geschmack heranzutasten. Ganz nach dem Motto: Nachwürzen geht immer, könnt ihr natürlich bei Bedarf zu jeder Zeit nochmals Öl beigeben, um den Geschmack zu intensivieren.
Habt ihr das Rezept nachgemacht? Taggt @oatoclock_blog auf Instagram, damit wir das Ergebnis sehen können 🙂

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